Das neue Rudel

Hallo Mama, hallo Arthur, Britta und Elli, hallo Menschen,


Ich bin hier fürchterlich beschäftigt, - zunächst einmal mit Fressen und Wachsen, dann mit all dem Spielzeug, das die Menschen in meinem Korb abgelagert haben, und schließlich natürlich mit den Menschen selbst, mit all dem, was sie mit mir anstellen, und natürlich damit, sie besser in den Griff zu bekommen.


Am liebsten bin ich ja den ganzen Tag in meinem Garten, weil der mir ganz alleine gehört (und ein bisschen meinen Menschen). Das weiß ich, weil



































der Garten eigentlich nur nach mir, nach Gras und ein bisschen nach meinen Menschen riecht. Der Katzengeruch, der am Anfang noch da war, ist jetzt völlig verschwunden.


Das mit dem Fressen hat sich jetzt ganz gut zwischen uns eingespielt. Ich fresse draußen an der frischen Luft, meine Menschen fressen drinnen im muffigen Zimmer; ich bekomme die guten Sachen, sie essen so Zeug, das fürchterlich scharf riecht und ich nicht um die Welt mit meiner herrlich duften-den Welpennahrung tauschen möchte.


Trotzdem mache ich manchmal Theater, wenn sie fressen, weil ich ja klar machen muss, wer zukünftig der Herr im Haus ist, und dass sie es nur mir verdanken, dass sie auch etwas abkriegen. Auf diese Weise verhindere ich, dass sie mir mein Fressen streitig machen, weil sie so drauf konzentriert sind, dass ich ihnen nichts wegnehme. - Eigentlich sind meine Menschen ja auch bloß ganz normale Hunde.

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